Jetzt ist der kleine Wal wieder eingepackt und wir düsen gleich zu unserem leckeren vegitarischen Chinesen und danch geht es heimwärts. Aber bis dahin genießen wir noch die Sonne.
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Eigentlich stecken wir ja noch mitten im Umzug. Überall in der Wohnung stehen noch Kartons herum und am Freitag sind wir noch bei IKEA gewesen, um den Gutschein abzuholen und dies und das schon zu kaufen, bzw. noch einmal anzuschauen. Für Morgen stehen noch Arbeiten in der alten Wohnung an, also sind wir gestern Abend dann doch noch schnell zur Balena geflohen. Wir haben den Abend mit einem leckeren alkoholfreien Sekt und der Heuteshow ausklingen lassen. Die Nacht war sehr ruhig und wir haben sehr tief und lange geschlafen. Danach die Balena segelklar gemacht und sind zu einem kleinen Törn bei einer leichten Brise aus West gestartet. Unser guter alter Motor ist nach dem Winter sofort gestartet und hat signalisiert, er möchte gerne mit uns auslaufen und bald zu einer Woche segeln die Waddensee Inseln ansteuern. Wir sind gut aus dem Hafen gekommen und gemütlich entlang des Deiches gesegelt. Mit halben raumen Wind Kurs Nothafen und auf dem Rückweg entsprechend hoch am Wind und etwas schneller. Auf dem Hinweg hatten wir die Sonne super schön und warm im Cockpit stehen, auf dem Kurs zurück zum Hafen, verdeckten die Segel ein wenig die Sonne.
Jetzt ist der kleine Wal wieder eingepackt und wir düsen gleich zu unserem leckeren vegitarischen Chinesen und danch geht es heimwärts. Aber bis dahin genießen wir noch die Sonne.
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Der Morgen in Krefeld ist nicht schön. Es hat schon die ganze Nacht ordentlich geregnet, was für kleine Seen am Straßenrand geführt hat. Kaum zu glauben, dass es in Lelystad beim kleinen Wal Sonne geben soll. Der März hat bisher schon eine Menge Aprilwetter parat, von warmen Sonnenwetter bis zu Schneefall. Wir fahren mit Anhänger zum Hafen, denn der Laser kommt mit nach Hause und segelt bald auf dem Königshütte See. Ein Baggersee ganz in der Nähe. Vor vielen Jahren bin ich auf dem See eine Korsarregatta gesegelt, heute sind wir in dem Segelverein Mitglieder und ich kann hier Abends segeln gehen. Zu diesen beiden Zeitenwechseln, der kommende Frühling und das Verlegen des Lasers, wird heute Nacht die Uhr auf Sommerzeit gestellt. Vor dem Verladen haben wir erst mal ein wenig geschrubbt, denn der kleine Laser benötigte ein wenig Liebe und wird jetzt hoffentlich deutlich mehr gesegelt als hier auf dem IJsselmeer. Danach packen wir den Laser gut in den vom Verein geliehenen Anhänger und fahren morgen mit dem Gespann heimwärts.
Zum Glück gibt es bei diesen vielen Zeitenwechseln auch eine Konstante. Nach etwas Faulenzen auf der Balena fahren wir in den Ort und holen etwas Leckeres beim vegetarischen Chinesen. Das Essen ist einfach immer lecker und jetzt lassen wir vollgefüttert den Abend gemütlich starten. Rangi ist aus der Werkstatt zurück und wartet auf seine erste längere Fahrstrecke, so machen wir uns am Samstagmorgen auf zum kleinen Wal. Es soll ja gar nicht so kalt werden, was sich auf der Fahrt sogar durch ein paar Sonnenstrahlen und etwas blauen Himmel zeigt.
Am Hafen angekommen, machen wir es uns auf der Balena gemütlich und die Heizung sorgt für wohlige Wärme im Schiff. Die zu halten, ist dieses mal etwas herausfordernder, den das Wasser, das kälter als die Luft ist, sorgt somit für den Kühlschrank von unten. Winterzeit auf dem Boot ist einfach anders und immer wieder neu. Ansonsten lassen wir die Seele baumeln und faulenzen bei der Winterolympiade und den letzten Wettkämpfen. Daheim mit Wohnungsumbau und normalem Wahnsinn im Alltag liegt aktuell eh genug an. Abends verwöhnen wir uns noch mit Essen, das wir beim vegetarischen Chinesen holen. Das schmeckt einfach immer wieder lecker. Auf dem Weg dort hin beschäftig uns immer wieder die Frage, was die Crew dort wohl denkt, wenn mitten im Winter zwei deutsche recht regelmäßig zu ihnen in den Laden kommen. Das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Was Bilder angeht, muss ich gestehen, sind die zum einen im faulen Trott untergegangen und zum anderen ist es immer grauer und regnerischer, mit schlechtem Licht, geworden. Das schöne sind die zwitschernden Vögel in den Hecken und der erste Storch auf einer Straßenlaterne, die auf den Frühling und die bald startende Saison hoffen lassen. Dann bestimmt auch wieder mit viel Sonne… Unser Auto ist ja schon länger kaputt in der Werkstatt und leider noch nicht fertig, was uns in den Fahrten zum Meer gerade ein wenig einschränkt. Diese Woche brauchten wir aber ein Auto und es gibt einen Leihwagen - und somit die Möglichkeit, am Wochenende zum kleinen Wal ans Wasser zu fahren. Dazu ist es unerwartet schön. Zehn Grad Lufttemperatur, wenig Wind, Sonne am oft blauen Himmel, mehr kann man sich doch gar nicht wünschen. Später am Tag geht es nach einer kleinen Runde durchs Outlet zu unserem vegetarischen Chinesen und somit ist auch schon ein leckeres Abendessen geplant. Danach lassen wir den Abend gemütlich an Bord ausklingen und fahren erst morgen wieder heim. So gegen drei Uhr durfte ich mich davon überzeugen, das der Himmel immer noch Sternenklar ist. In der Nacht ist ein wenig Wind aufgekommen und hat das Fockfall gegen das Rollfockstag schlagen lassen. Das hat dann doch so gestört, dass wir nicht gut weiterschlafen konnten. So habe ich die wolligen Suferstiefel angezogen und eine warme Jacke. Dann raus und ein wenig umknoten. Danach kehrte bei uns an Bord Ruhe ein. Das ganze unter einem traumhaft schönen Sternenhimmel. Und wie man gerade sehen kann, lacht jetzt die Sonne vom Himmel und leuchtet schon einmal unser Raclettesgrill an, der heute Abend zum Einsatz kommt. Noch faulenzen wir unter mehreren Lagen von Decken und genießen es, langsam wach zu werden und bald gibt es ein leckeres Frühstück.
Das einzige, was ich mich gerade frage ist, wie werden die Niederländer nächstes Jahr ihr Böllerverbot durchsetzen? Auf der Fahrt gestern leuchteten immer wieder Raketen am Himmel und das Grummel der lauten Knaller, eher Kanonenschlägen hallt über das Land. Und gerade ist es wieder zu hören. Weihnachten ist gut verbracht und wir beide sehen uns ein wenig nach Ruhe und etwas Stille zum Jahresübergang. Der Trubel um die Abschleppaktion von Rangi, unserem Auto und der allgemeinen Hektik um die Feiern entfliehen wir auf die Balena. Die aktueller Wetterlage macht das ganze ein wenig spannender, denn dieses hoch im Norden liegende Hochdruckgebiet schaufelt kalte Luft nach Mitteleuropa und sorgt für Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Da deutlichste Zeichen dafür ist die Temperaturanzeige am Kühlschrank auf der Balena, denn sie steigt nach dem Einräumen von Minus Zwei Grad auf Plus Zwei Grad. Das gute sind aber unsere Heizungen, die wärmen den kleinen Innenraum der Balena schnell auf. Dazu gestalten wir den Raum noch mit ein paar Kerzen gemütlich und lassen den Abend langsam ausklingen. Die letzten Wochen sind wir mehr an der Küste segeln gegangen. Dafür dahren wir am Ende dieser stürmischen Woche zum kleinen Wal nach dem Rechten schauen. Es ist zwar ganz brauchbares Wetter angesagt, die Sonne soll sich zumindest am Samstag mal zeigen, aber der Wind ist einfach zu viel, um segeln zu gehen. Wir starten am Samstagmorgen bei Regen udn fahren mit dem Auto nach Lelystad. Dort schüttet es erst. Mal weiter und wir bleiben im Auto sitzen, denn da möchte man nicht wirklich vor die Türe. Es sind zum Glück aber alles nur noch Schauer, die bei dem Wind schnell durch ziehen. Die Balena liegt zufrieden an Ihren Leinen und wir machen es uns unter Deck gemütlich. Die Heizung sorgt für angenehme Temperaturen und das wechselnde Wetter macht es einfach schön, zu entspannen. Am späten Nachmittag fahren wir in den Ort und gehen Einkaufen, denn bei dem Wetter und dem anstehenden vielen Regen für Sonntag haben wir beschlossen, es geht Abends wieder heimwärts. Aber ein Highlight steht noch an, denn wir holen unser Abendessen beim vegetarischen Chinesen. Zum einen sind die immer sehr freundlich in dem Laden und es schmeckt einfach lecker. Wir haben das Essen mit an Bord genommen, gemütlich lecker gespeist und danach geht es gemütlich heim durch den Abend.
Insgesamt ein schöner Samstag und ich denke, wir bekommen diesen Winter noch schöne Wochenenden auf dem kleinen Wal. Der Wetterbericht verspricht Sonne, Wind und rundherum ein schönes Wochenende. Wir düsen Freitagabend nach einem kurzen und erfolglosen Stadtbummel zum kleinen Wal. Ich kann entspannt auf den Autobahnen über 100 km/h fahren und so kommen wir pünktlich zum Sonnenuntergang an. Für die Fahrt habe ich eine Folge von Herrn Lanz aus dem ZDF in der Mediathek Offline bereitgestellt, was für eine kurzweilige Autofahrt bin in den Hafen gesorgt hat, denn die politische Diskussion war sehr spannend. Heute Morgen ist erst mal ein entspannter Start in den Tag angesagt. Nicole schläft etwas länger aus und ich gehen am Vormittag mit dem Mountainbike eine Runde auf den Treck in den Wald hinter dem Deich. Danach frühstücken wir lecker im Cockpit und genießen dabei die Sonne. Der Wind hat schon ein wenig aufgefrischt, aber wir machen die Balena segelfertig und starten zu einem kleinen Törn hinaus aufs IJsselmeer. Bei der nördlichen Windrichtung liegt Kurs auf Urk an und der Wind sorgt für eine schnelle Fahrt. Ich habe Justus, die Windselbststeueranlage, im Hafen vorbereitet und sie steuert bei dem Wind einen sauberen Kurs in Richtung Urk. Auf dem Hinweg segeln wir anfangs schräg hoch am Wind, denn wir müssen dem neuen Windpark an der Küste ein wenig ausweichen und dann etwas schneller und ruhiger und nicht mehr ganz so hoch am Wind. Die Wellen sind vom Start weg richtig hoch. Sie rollen bei der Windrichtung auch ungehindert vom Abschlussdeich zur Wattensee bis nach Lelystad. Somit sind immer wieder sehr hohe Wellen dabei und immer wieder steigt eine Welle über das Deck. Ab und an sogar bis ins Cockpit, sodass wir in Deckung gehen müssen. Vor Urk machen wir eine Wende und rauschen mit rauerem Wind Kurs Heimathafen. Der kleine Wal zeigt, was er kann und surft mit hoher Geschwindigkeit die hohen Wellen hinab. Es macht total Spaß. Das Anlegen bei dem Wind ist etwas spannend, aber wir meistern es perfekt und sind schnell an allen vier Leinen gut vertäut in der Box. Danach klarieren wir die Balena auf und es geht los in den Ort. Heute gibt es ein Abendessen von unserem leckeren vegetarischen Chinesen (https://vega-yuan.nl/) aus Lelystad. Die kochen einfach super gut. Die Frühlingsrollen sind einfach ein Traum und auch der Hauptgang schmeckt super lecker. Der Koch schafft es einfach total gut, aus dem Tofu traumhaft Leckeres zu zaubern, was einfach Spaß macht und uns immer wieder hin lockt. Das Schöne ist auch, wir werden immer wieder freundlich empfangen und das leckere Essen gibt es mit einem Lächeln.
Wir haben es im Cockpit genossen und danach das nicht ganz so gute Fussballspiel der deutschen Damen auf der Euro unter Deck angeschaut, der Wind war doch noch zu stark. Morgen, am Sonntag wollen wir den Tag einfach gemütlich angehen und dann zur Pizza nach Hause rasen. Heute geht es heimwärts nach Lelystad bei Sonne mit Wolken und angesagten fünf Windstärken. Wir beobachten seit ein paar Tagen die Wetterfenster und sind so ja schon von Texel nach Medemblik gut durchgekommen. Für morgen ist aktuell eine Windstärke weniger angesagt, dafür aber Regen und die südwestliche Richtung heute lässt uns die meiste Zeit mit raumen Wind segeln. Ich gehe uns erst einmal Brötchen kaufen, der Spa backt sie besonders dunkel, was uns gut schmeckt. Die Frühstücksbrötchen und der Kaffee werden vorbereitet, dazu das dritte Reff ins Großsegel gesteckt und dann geht es los. Im Stadthafen von Medemblik ist es noch so ruhig und man kann sich fast nicht vorstellen, dass es gleich wild los geht. Mit uns laufen noch zwei weitere Boote aus und wir nehmen alle Kurs Friesehook. Von dort aus könnte man noch nach Enkhuizen abbiegen, aber wir wollen weiter, in den Heimathafen. Die Wellen werden immer höher und die Balena rauscht mit über 5 Knoten auf der Logge durchs IJsselmeer. Die Geschwindigkeit über Grund wird auf dem Plotter angezeigt und hier surfen wir die Wellen teilweise mit 8 Knoten hinab. Die Balena liegt gut auf dem Ruder und ist mit der wenigen Segelfläche gut austariert. Es liegt Kurs Gefahrentonne des Enkhuizer Sands und gefühlt wachsen die Wellen weiter in die Höhe. Es pfeift und heult in der Takelage, aber wir machen uns keine Gedanken über den Wind. Ich steuere und versuche immer wieder dem Spritzwasser auszuweichen und Nicole genießt unter Deck die windfreie Zone, wird aber auch gut durch geschüttelt. An der Tonne haben wir den größten Teil der Strecke geschafft und von hier ab geht es hoch an den Wind. Die Balena klettert mutig die Wellen hinauf, um kurz darauf ins nächste Wellental zu stürzen. Ich kann den Hafen zum Glück anliegen und so stampfen wir Kurs Lelystad durchs IJsselmeer.
Langsam werden die Wellen kleiner, denn der Deich, der das IJsselmeer teilt, sorgt dafür, dass die Wellen sich neu aufbauen müssen. Der kleine Wal stampft nicht mehr so wild durch die Wellen, wird dafür schneller und die kleineren Wellen finden immer öfter ihren Weg ins Cockpit und ich werde an der Pinne immer nasser. Dann endlich erreichen wir den Hafen, bergen die Segel und machen ein gefühlt perfektes Anlegemanöver in unserer Box. Trotz des kräftigen Windes kommen wir gut hinein und jetzt schaukelt die Balena an Ihren Leinen. Da es immer noch reichlich heult, schauen wir nach, wie der Wind denn so wirklich geblasen hat, und holla - das ist ein ordentlicher Ritt, den wir gesegelt haben. Wir haben seit gestern eine Woche Urlaub, was uns dank der Feiertage zwölf freie Tage schenkt. Wir sind aber gemütlich gestartet. Am Mittwochabend gab es einen leckeren Spargelabend im Verve in Krefeld, der uns sehr gut geschmeckt hat. Donnerstagmorgen haben wir gemütlich eingepackt und in der Balena alles verstaut. Dank des wechselhaften Wetters haben wir recht viel mitgenommen. Die Balena ist aber ein wahres Raumunder und wir haben alles im Schiff untergebracht. Den Abend habe wir uns dann mit leckerem Essen vom vegetarischen Chinesen in Lelystad ausklingen lassen und sind früh zu Bett gegangen, denn am Donnerstag soll es auf einem Schlag nach Texel gehen. Dafür stehen wir gegen sieben Uhr auf, machen leckere Brote und Kaffee. Danach geht es los aufs IJsselmeer. Es weht eine ordentliche Brise aus Südwest. Leider haben Wolken den blauen Himmel des Morgens versteckt und lassen die Sonne nur sporadisch hervorschauen. Es geht erst raumschots zur Untiefentonne des Enkhuizerflachs. Von dort aus geht es mit halben Wind Kurs zur Schleuse nach Den Oever. Gefühlt fast die längste Strecke, die man auf dem IJsselmeer zurücklegen kann. Dank des kräftigen Winds rauschen wir immer mit über fünf Knoten über das Wasser. Unterwegs haben wir erst die Fock verkleinert, dann hat Nicole das erste Reff eingebunden und an der Schleuse für den Weg durchs Wattenmeer nach Texel das zweite Reff. Vor der Schleuse ist wie üblich erst ein wenig Warten angesagt und dann Abenteuer mit mitschleusenden Booten. Zum Glück sind wir ohne Blessuren durch das Schleusen gekommen, aber nur knapp. Auf dem Wattenmeer, die Nordsee hinter den Inseln, geht es direkt zur Sache. Der Wind weht ordentlich und die sich entlang der Untiefen windende Fahrrinne, der wir folgen, zwingt uns, immer höher an den Wind zu gehen. Es kommen teilweise Böen mit fünf Windstärken angerauscht, die bei dem schiebenden Strom für eine hohe kabbelige See sorgen. Spannend ist dann das letze Stück, fast vor dem Wind auf dem Texelstrom, denn da läuft der Strom entgegen und wir kommen nur noch langsam voran. Nach gut neun Stunden kommen wir sicher auf Texel an und es klart auf, sodass wir den Tag und Abend mit einem leckeren Abendessen unter blauen Himmel im Cockpit ausklingen lassen. So kann unser Urlaub gerne weiter gehen.
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Februar 2026
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